Die Sitzbank

Fo­to­gra­fie

Die Sitzbank

„Lie­bes­er­klä­run­gen“ – ein selbst­stän­di­ges Pro­jekt.
Freie Fo­to­se­rie über eine Bank am Fluss – und die Ge­schich­ten, die sie er­zählt.

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SKILLS

Pro­jekt­ent­wick­lung, selb­stän­di­ges Ar­bei­ten

TOOLS

Ni­kon D5000

OUTCOME

Fo­torei­he

An ei­nem stil­len Ufer, ver­las­sen und leer,
Dort steht eine Bank, ver­weilt schon so schwer.
Ein stum­mer Zeu­ge ver­ges­se­ner Zeit,
Von Ein­sam­keit ge­zeich­net, in Ewig­keit.

Der Lack ist ver­blasst, das Holz brü­chig und alt,
Nicht mehr lan­ge und er wird zer­fal­len schon bald.
Auf ihr sitzt ein Schat­ten, ge­bro­chen und klein,
Ein Seuf­zer der Trau­er, im Schein des Mon­des al­lein.

Hier ha­ben Men­schen ge­ses­sen, in stil­ler Qual,
Ihre Trä­nen ver­lo­ren, im tie­fen Tal.
Die Bank, sie trägt Nar­ben, un­sicht­bar und schwer,
Von ge­bro­che­nen Her­zen, so vie­le, so sehr.

Im Abend­rot, wenn die Son­ne lang­sam sinkt,
Auf der Bank sitzt ei­ner, der vom Tag er­trinkt.
Er sucht Trost in ih­rer Stil­le und Ruh,
Die Bank, ein Freund, wiegt ihn in den Schlaf im Nu.

Jah­re ver­ge­hen, doch die Bank bleibt be­stehen,
Ein stum­mer Zeu­ge, all dem Ge­sche­hen.
Hat so vie­le Ge­schich­ten ge­hört und ge­se­hen,
Ein Ort der Hoff­nung, an dem die Zeit scheint still zu ste­hen.

Auf ei­ner Bank am Fluss, so schlicht und fein,
Ruhe und Frie­den, für je­den, der hier mag sein.
Zer­fal­len wird sie nicht um­sonst und al­lein,
Sie wird Teil von so vie­len Ge­schich­ten sein.

Wenn die Son­ne sinkt und der Abend be­ginnt,
Die Bank am Fluss in die Dun­kel­heit rinnt.
Doch sie bleibt be­stehen, bis ihre Zeit ist ge­kom­men,
Die Bank am Ufer, so Vie­len ihre Last ge­nom­men.

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